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Montag, 10. Oktober 2011

Geisterschiff


Gefangen in meiner Leere,
treibe ich vor mich hin.
Bei voller Fahrt im Meere,
verlor ich all mein Sinn.
Nun irre ich in stiller See,
Sonne wärmt das müde Deck.
Ich noch keine Hoffnung seh,
so komm ich nie vom Fleck.
Durch Willkür der Gezeiten,
laufe ich auf einsames Land.
man sah mich wohl von weiten,
so das man mich hier fand.
Ein schiffbrüchiger Skipper,
nimmt sich meiner Seele an.
bringt mich zurück ins Wasser,
und der Wind trägt uns voran.
Fortan kreuzen wir gemeinsam,
durch des Lebens grosses Meer.
Sind beide nicht mehr einsam,
geniessen dieses Glücks so sehr.

Montag, 22. August 2011

Phönix

Wenn das Leben deine Träume bricht,
die Glut der Liebe kalt erlischt.
Schaffst nicht das Blatt zu wenden,
fühlst deine Zeit beginnt zu enden.
Nun stirbt dein Ich im Feuerschmerz,
aus Asche erwacht ein freies Herz.
Der Weg dahin ist lang und schwer,
wie lang die Reise, keine Gewähr.
Vetrau dem Leben, geh dies Stück,
irgendwann kommt auch Glück zurück.

Montag, 8. August 2011

Depression

Völlig unvorbereitet triffst du mich,
meine Gefühlswelt auseinander bricht.
ein dumpf krampfendes Gefühl im Herz,
hinterlässt den Körper voller Schmerz.
Erfühlte Lasten auf mir tonnenschwer,
erschlägt die Seele mit dunklem Leer.
Der Boden unter meinen Füssen bricht,
fall ich tief hinab und seh kein Licht.
Bist gedankenlos und frei von Gründen,
Wie soll ich da heilend Wege finden?

Donnerstag, 28. Juli 2011

Wer bin ich?

Bin als Fremder durch's Leben gerannt,
denn ich war mir selbst noch unbekannt.
Geformt, genormt nach Rezept gedacht,
zog ich mit durch des Lebens Schlacht.
Nach festem Muster handeln und agieren,
so kann man auf Dauer nur verlieren.
Es zersprang mein falsches Ich Korsett,
nun fühle ich Leere, wie ohne Skelett.
Kraftlos voller Wissen und viel Gefühl,
find ich mich wieder im Lebensgewühl.
Das Selbstempfinden ungewohnt neu,
zum neu erwachsen keine Mühe scheu.
Zu einem klarem Ziel arbeite ich hin,
ich will endlich wissen, wer ich bin.

Dienstag, 2. November 2010

Lebensreise

Mit der Kraft stiller Gedanken,
aus der Tiefe innerer Ruhe,
steuerst du dein Schiff.
Versunken der alte Hafen
suchst du nach neuen Ufern
folgst deinem Kompass.
Instinktiv vertraust du,
seiner Richtung weisend Kraft.
Leuchtende Türme ferner Häfen
locken blinkend wie Sirenen
durch die finstere Nacht.
Strömungen voller Emotionen
bringen dich vom Kurs,
Gischt brechender Wellen
rauben dir die Sicht im Sturm.
Der Weg weitab von deiner Route,
doch bleibt das Ziel
fest in deines Herzens Blick.
Im Winde süsser Gefühle
durchkreuzt du ganze Ozeane
in nur einem Augeblick.
Alsbald werfen kalte Lebensstürme
gefühlt dich wieder weit zurück.
Doch getragen in Momenten stiller See
erreichst du immer wieder Häfen,
getrieben von geheimer Kraft.
Doch welcher wird der Deine.
Hoffst instinktiv am Ziel zu sein,
oft war es nur ein kurzer Halt,
verweilst, erlangst Erkenntnis.
Und stichst erneut ins Meer,
Ozean der Hoffnung, weite See.
Glaube stärkt den Kapitän,
Hafen meiner Seele, ich komme!