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Mittwoch, 8. Januar 2014

Der Schatten

In dem Schatten des vergangenen Leben,
steig ich aus dem Tal der Traurigkeit.
Hinter mir tiefes Dunkel, stilles Erbeben,
Aufschrei der Dämonen vergangener Zeit.

Ich schon die Sonne im Herzen glaub
noch Melancholie mich immer umhaucht.
Trägt zerborstene Träume fort als Staub,
in die Gegenwart als Smog und Rauch.

Doch der zarte Wind von jungem Glück,
raubt der dunklen schweren Wolke Kraft.
wird dünn und schwach, Stück für Stück
bis der Seele Schatten endlich dahin gerafft.

Montag, 10. Oktober 2011

Geisterschiff


Gefangen in meiner Leere,
treibe ich vor mich hin.
Bei voller Fahrt im Meere,
verlor ich all mein Sinn.
Nun irre ich in stiller See,
Sonne wärmt das müde Deck.
Ich noch keine Hoffnung seh,
so komm ich nie vom Fleck.
Durch Willkür der Gezeiten,
laufe ich auf einsames Land.
man sah mich wohl von weiten,
so das man mich hier fand.
Ein schiffbrüchiger Skipper,
nimmt sich meiner Seele an.
bringt mich zurück ins Wasser,
und der Wind trägt uns voran.
Fortan kreuzen wir gemeinsam,
durch des Lebens grosses Meer.
Sind beide nicht mehr einsam,
geniessen dieses Glücks so sehr.

Montag, 22. August 2011

Phönix

Wenn das Leben deine Träume bricht,
die Glut der Liebe kalt erlischt.
Schaffst nicht das Blatt zu wenden,
fühlst deine Zeit beginnt zu enden.
Nun stirbt dein Ich im Feuerschmerz,
aus Asche erwacht ein freies Herz.
Der Weg dahin ist lang und schwer,
wie lang die Reise, keine Gewähr.
Vetrau dem Leben, geh dies Stück,
irgendwann kommt auch Glück zurück.

Freitag, 29. Juli 2011

Teilzeitvater

Das Glück zu halten war zu schwer,
die Kinderzimmer sind nun leer.
Die Kinder sind nun nur noch Gast,
für mein Herz eine bittere Last.
Einsam ertrag ich Tage und Stunden,
bis sie wieder zu mir gefunden.
Heim gekehrt ein Stück vom Glück,
doch bald bleibt Herz allein zurück.
An Ihrem Bett leb ich stille Trauer,
mein neues Schicksal nun auf Dauer.
Wenn Sie gehen sterb ich auf's neue,
mich auf neue Tage mit ihnen freue.
Sie sind der einzige Halt im Leben,
die mir tiefste wahre Liebe geben.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Wer bin ich?

Bin als Fremder durch's Leben gerannt,
denn ich war mir selbst noch unbekannt.
Geformt, genormt nach Rezept gedacht,
zog ich mit durch des Lebens Schlacht.
Nach festem Muster handeln und agieren,
so kann man auf Dauer nur verlieren.
Es zersprang mein falsches Ich Korsett,
nun fühle ich Leere, wie ohne Skelett.
Kraftlos voller Wissen und viel Gefühl,
find ich mich wieder im Lebensgewühl.
Das Selbstempfinden ungewohnt neu,
zum neu erwachsen keine Mühe scheu.
Zu einem klarem Ziel arbeite ich hin,
ich will endlich wissen, wer ich bin.

Freitag, 24. September 2010

Hoffnung

Sanft streift frischer Seelenwind,
der mich spüren lässt das ich noch lebe,
das ich noch fühlen, spüren kann.
Warme Gedanken sonniger Herzen,
lösen Nebel auf meinen Sinnen.
Gelähmt durch der Bürde langer Zeit,
trifft zarter Hauch mich wie ein Blitz.
Das Herz, begraben unter Sorgenlast,
sieht, für einen kurzen Augenblick.
Schon keimt Hoffnung, sucht das Licht,
Herz lebt, stirbt noch nicht.